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Bewegungsgeschichte mit Kostümmützen: Winter-Langeweile im Stall


- Es folgen in dieser, wie auch in den nächsten Wochen, Blogposts passend zur Faschingszeit.
Auch die heutige Bewegungsgeschichte lässt die Kinder passend zu Fasching in verschiedene Rollen schlüpfen. -

So gehts:

Sie lesen die Geschichte vor.

Die Kinder spielen währenddessen einzelne Rollen oder alle Bewegungskommandos (unterstrichen) der Geschichte.
Gerne auch auf die Bedürfnisse Ihrer Gruppe anpassen.
Die zugehörigen Kostümmützen finden Sie hier.



Winter-Langeweile im Stall

„Es wird Zeit, dass es endlich wieder wärmer wird“, beschwerte sich Rita, das kleine Schaf, und trippelte ganz ungeduldig auf der Stelle. „Immer nur im Stall herum sitzen ist soooo langweilig. Am liebsten würde ich mal wieder so richtig herum rennen.“
Jeder sah ihr an, dass sie schon ganz zappelig und unruhig war. Da zuckte das rechte Hinterbein, kurz darauf schüttelte Rita ganz heftig den Kopf und wackelte wild mit ihren Vorderbeinen. „Die Energie muss raaauuus!“, grummelte Rita, so dass es all ihre Freunde hörten.

Ja, ich muss Euch sagen: So ein Winter im Stall ist für alle Bauernhoftiere ziemlich öde...
Da passiert ja nichts.... Naja, also, fast nichts....
Seht selbst...:

Wenn der Tag erwacht und der kleine Zwerghahn Henry die Sonne mit seinem wilden Geflatter und seinem lauten „Kiiiiikeriiiiikiiiiii“ begrüßt, liegen alle anderen Tiere noch gemütlich in ihren Schlaflagern. Henry ist immer ein bisschen enttäuscht, weil ihn am Anfang irgendwie keiner hört,  oder – und das ist nur mein Gedanke - ihn keiner hören will. Deswegen flattert Henry dann noch viel wilder mit seinen Flügeln und rennt zwischen all den schlafenden Faulpelzen hindurch. „Kiiikeriiiikiii, Kiiikeriiiiikiiiii!“, krächzt er so laut er eben kann.
Endlich fängt der müde Haufen an, sich zu bewegen. Alle recken und strecken sich und gähnen um die Wette. „Das ist viel zu früh“, jammert Rosi, das kleine Schweinchen, und verkriecht sich in die letzte Ecke. Hauptsache so weit weg wie möglich von diesem aufgescheuchten, flatternden Henry.
Dagegen kann Leo, der kleine Hund, nicht mehr so tun als wäre er noch müde. Ruckzuck, ist er aufgesprungen und flitzt sogleich nach Draußen.
Tja, auch Hunde müssen mal – und da Leo stubenrein ist, hebt er sein Beinchen natürlich draußen und nicht im Stall.

„Immer dieser Leo  - der könnte sein Beinchen doch auch hier drinnen heben. Schaut - so wie ich.“
Voller Stolz zeigt Lissi, die kleine Maus, ihren Freunden wie man sein Beinchen auch im Stall heben kann. Erst streckt sie das linke Bein von sich und dann das Rechte. Und weil sie das so gut kann, streckt sie auch gleich noch die rechte vordere Pfote von sich und danach die Linke. „Das ist soooo einfach – ich verstehe nicht, warum Leo dazu immer raus muss.“, grübelt Lissi unverständig.
„Ihahahaha, Ihahaha“, lacht der Esel Nimmo und kann sich vor lauter Gelächter nicht mehr auf den Beinen halten. Er geht in die Knie und kullert lachend über den Boden. „Lissi, du kapierst das nicht. Leo hebt doch nicht einfach nur ein Bein hoch.“, sagt Nimmo als er sich wieder etwas beruhigt hat.
„Hä?“, fragt Lissi, „Was macht er denn dann?“ – „Na, er muss mal. Und kleine Hunde-Jungs müssen dazu eben ihr Bein heben.“, erklärt Nimmo ihr geduldig.

„Wau! Wau! Wau!“, mit lautem Gebell stürmt Leo wieder in den Stall und unterbricht alle Gespräche, in dem er seine Freunde einmal Hin und Her durch den Stall jagt. „Faaaangeeee“, ruft er.

Da ist plötzlich was los im Stall, sag ich Euch.

Von links nach rechts und von rechts nach links rennt die ganze Meute durch den Stall. „Ich krieg euch, ich krieg euch“, jubelt Leo und hat sichtlich Spaß dabei. Sogar Rosi jagt er aus ihrer Ecke.
„Siehst du Henry, SO bekommt man alle Faulpelze wach“, sagt Leo und zwinkert Henry zu. „Leo – das ist halt deine Art, aber eben nicht meine.“, kontert Henry und flattert flüchtend in die Höhe, weil durch das Rennen die Kraft in seinen Beinen nachlässt. Er flieht nach oben, setzt sich auf einen Balken (einen Stuhl) und schaut dem wilden Treiben lieber von oben aus zu. Mit etwas Abstand – versteht sich.
Leo blickt nach oben, um zu sehen wo Henry sich versteckt hat. Dabei vergisst der kleine Hütehund aber die anderen Tiere im Blick zu behalten. So haben glücklicherweise alle eine kurze Verschnaufpause. Und als Leo wieder geradeaus schaut, zuckt er am ganzen Körper zusammen. Olga, die stolze Kuh, hat sich tatsächlich direkt vor ihn hin gestellt. Sie scharrt mit den Beinen am Boden und richtet ihre Hörner in Richtung Leo. Mit ernstem Blick und strenger Stimme sagt sie zu Leo: „Es reicht jetzt. Spiel beendet.“
Beim Anblick dieser anmutigen Kuh, die mit langsamen, großen Schritten vor ihm herumstolziert, bekommt es Leo dann doch ein bisschen mit der Angst zu tun. Er weicht ein paar Schritte zurück und sagt „Okay, ich höre auf.“ Schließlich ist Leo ein gut erzogener Hund. Er hat bereits gelernt, dass man ein Nein respektieren muss.
Da klatschen die Tiere in ihre Pfoten und jubeln, weil Olga den kleinen Wildfang zur Ruhe gebracht hat.

Unterdessen springt Balu, der schwarze Kater, in die Mitte der Tiergruppe. Alle anderen weichen vor lauter Schreck zwei Schritte zurück. Dabei landet der Kater doch so sanft auf seinen schwarzen Samtpfoten. Kein Wunder, dass er sich fragt, warum alle so einen Schreck bekommen. „Vor mir braucht ihr nicht so erschrecken. Ich bin leise. Immer.“, flüstert er, während er zwischen den Beinen der anderen Tiere hindurch schleicht. „Ich jage niemanden. Und überhaupt, ich bin kein Panther und auch kein Bär.“ – „Ja, aber du bist so hoch gesprungen. Ich dachte du würdest dir weh tun.“, quakt Fred der Frosch.
„Du bist ja kein Frosch wie ich. Ich bin zum Springen gemacht. Schau.“ Und so hüpft Fred unentwegt vor den anderen auf und ab und zeigt seine ganze Sprungkraft. Hin und Her, hoch und runter, nach links und nach rechts, vor und zurück. Das macht er so lange, bis ihm die Puste ausgeht.
„Ja, ist schon klar, du Superspringer. Das hast du sehr gut gemacht. Von mir aus kannst du der beste Springer sein. Aber Sorgen brauchst du dir deswegen nicht um mich machen. Denn als Kater, lande ich immer auf meinen vier Pfoten – egal ob ich springe oder falle.“, erklärt Balu.

Klick-klack, klick-klack, klick-klack trottet der Hengst Amadeus einmal quer durch den Stall. Dabei schüttelt er so oft es geht den Kopf, damit seine lange Mähne so richtig  durchgeschüttelt wird. „Gut Balu“, sagt Amadeus „dann lass uns das mal ausprobieren.“ Das lässt sich Balu natürlich nicht zweimal sagen und klettert vorsichtig auf Amadeus‘ Rücken. Kurz bevor er nach unten springen kann, huscht Schäfchen Rita dazwischen und schreit „Määähhhh - Halloooohooo – Stop mal – Seid leise!“

Stille. Keiner sagt ein Wort. Kein Tier bewegt sich. Aber alle spitzen ihre Ohren.

Bis Lissi, die kleine Maus, das Schweigen bricht und in die Stille piepst:
„Schnell. Der Bauer kommt!“

Dann geht alles ganz schnell. Katze, Hund und Maus, Schweinchen und Schäfchen, Pferd, Hahn, Esel, Frosch und Kuh – jedes Tier rennt an seinen Schlafplatz zurück und legt sich hin – ganz so als wäre nie etwas passiert.

Ja, ich habe es Euch ja gesagt.
An so einem Tag im Stall passiert einfach nichts...Naja, fast nichts...
Zumindest wünschen sich meine Tiere, dass ich das glaube.
Also tu ich Ihnen den Gefallen, denn schließlich bin ich der Bauer, der sie alle sehr lieb hat.

Bewegungsgeschichte_Kost-mm-tzen

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